#stattpostkarte

Saigon I – Abschied und ein überraschender Roti

Nach Mui Ne ging es direkt nach Saigon, die größte Stadt Vietnams heißt eigentlich Ho Chi Minh City und musste relativ schnell erreicht werden, da Sien und Maureen in Richtung Kambodscha aufbrechen mussten.

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Also ging es mit dem Bus nach Saigon. Mit der Pham Ngu Lao Street hat die Stadt mit den meisten Motorrollern pro Kopf eine ähnliche Backpacker-Ecke wie es etwa die Kao San Road ist.

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Angekommen in Saigon dachten wir eigentlich, dass man ja schnell einen Schlafplatz finden müsste – die Pham Ngu Lao Street entpuppte sich jedoch als eine der schwersten Geburten in Sachen Hotel. Zwar gab es viele, halbwegs gut bewertet hieß hier jedoch auch relativ teuer. Das Ziel war ein Zimmer für unter 20 Dollar und hier haben wir lange suchen müssen. Am Ende sind wir in einem relativ abgeranzten Hotel gestrandet, das bei uns mit einem Wasserfleck im sechsten Stock müffelte, weshalb die Hotelbesatzung Seifenherzen im gesamten Zimmer verteilt hatten, die unfassbar penetrant rochen und von uns erstmal in eine Tüte gesperrt wurden.

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Nach einem kurzen Mittagsschlaf ging es mit Sien und Maureen durch die Stadt. Erst zum alten Post Office (von außen auch ein Blick auf eine Kirche, die dem Notre Dame sehr ähnlich sieht) und ab in ein Kaufhaus. Das Hauptproblem: Die Motorroller sind in Saigon militant, weshalb man kaum über die Straße kommt. Echt nicht. Sau schwer.

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Besonders beeindruckend war ein kleines Gewitter am Ho Chi Minh Square, Blitze über dem „Onkel Ho“ mit dem Palast im Hintergrund sah definitiv schick aus.

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Auf dem Rückweg wurde es dunkel. Wie üblich heißt dies, dass in den Parks der Stadt an jeder Ecke Fitnessgruppen gebildet werden und zu Musik rumzappeln – Sien musste natürlich direkt mit rumhüpfen. Das Timing hätte besser sein können: Am nächsten Tag sollte in der Nähe unseres Hotels ein großes internationales Food-Festival steigen. Allerdings hatten wir Glück und am Vorabend waren schon erste Buden geöffnet.

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Als wir das Festival gesehen haben, beteten wir im Kollektiv, dass es bitte Roti geben würde. Der erste Stand. Uns fielen fast die Augen aus dem Kopf. ROTI!!! Seit Thailand hatten wir keinen richtigen Roti mehr und am letzten Abend mit den Mädels war es dann zufällig so weit: nachdem wir fast einen Monat zusammen von Rotis geschwärmt und geträumt hatten, gab es einen finalen Roti. Danach noch ins Hotel und mit Sien und Maureen eine Runde Kniffel gespielt, Kiki schenkte noch ihren Nagellackentferner 😉 ohne eine kleine Flasche ist es für Mädels offenbar auf Reisen schwer sich die Nägel zu lackieren, eines der ersten Gesprächsthemen und am Ende dann ein kleiner Witz.

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Die Mädels sagten uns mitten in der Nacht um 4:30 Uhr noch Goodbye und für uns ging es mit dem Taxi zum Flughafen. Dort warteten wir zehn Minuten, bis der Airport um vier überhaupt erst geöffnet wurde und dann ab in den Flieger nach Phu Quoc. Sien und Maureen jedenfalls werden wir bald wiedersehen 🙂

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